Worum geht es?
Mary streamt Horrorspiele und hat zwei Kater, die regelmäßig auf der Tastatur liegen. Im November letzten Jahres kam eine chronisch spontane Urtikaria – Juckreiz rund um die Uhr, Tage, an denen Laufen nicht ging. Gesund gefühlt hat sie sich erst wieder im April.
Heute sagt sie, sie sei dankbar dafür. Nicht weil es leicht war, sondern weil sie seitdem merkt, wann sie innerlich gestresst ist, statt es runterzuschlucken. Aus derselben Zeit stammt ihre Entscheidung gegen das Vollzeit-Streamen: Streamen ist für ihr Nervensystem Stress – positiver Stress, aber Stress.
Außerdem: warum sie sich vom Chat mehr getragen fühlte als von ihrem Partner, und was passiert, wenn man nach anderthalb Stunden beiläufig erwähnt, dass man mal bei der Bundeswehr war.
Themen der Folge
- Von Counter-Strike zu Horror – und warum sie kompetitiv nicht mehr kann
- Partnerin geworden, und danach ins Loch gefallen
- Erst süß, dann derbe: der Kontrast im Stream
- Nicht meine Community – ich bin Teil einer Community
- Die Krankheit: chronisch spontane Urtikaria
- Warum sie nicht Vollzeit streamen will
- Und dann war sie bei der Bundeswehr
Aus der Folge
„Und im Nachgang bin ich aber so dankbar drüber.“
„Ich liebe Konflikte. Konflikte sind das Beste, was uns passieren kann.“
„An irgendeinem Punkt in unserem Leben wird immer irgendein Ast abbrechen.“